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Leistungen.
Implantologie
Das Implantat
Implantate sind künstliche und festsitzende Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingebracht (implantiert) werden. Auf den Pfeilern des Implantats wird der Zahnersatz befestigt, z. B. in Form einer Krone, Brücke oder als kombinierter Zahnersatz.
Vorteile von Implantaten
- Die notwendigen Eingriffe sind nur auf die betroffenen Zähne beschränkt, Nachbarzähne bleiben unangetastet.
- Der Kieferknochen bleibt nach dem Setzen eines Implantats stabil.
- Implantierter Zahnersatz kann wie natürliche Zähne belastet werden.
- Implantierter Zahnersatz ist langlebig und körperverträglich.
- Für die Implantatversorgung gibt es keine Altersgrenze.
- Auch bei wenigen Zähnen ist oft noch eine festsitzende Zahnersatzversorgung möglich.
Voraussetzung für ein Implantat
Die wichtigste Voraussetzung für ein Implantat ist lediglich ein Mindestangebot an Knochensubstanz im Kiefer. Vorteilhaft ist auch ein günstiger Verlauf des Hauptnervenstrangs im Unterkiefer.
Die Stufen der Implantatversorgung
- Mit speziellen Geräten wird das Knochenlager für das Implantat geschaffen. Um den Halt im Knochen zu verbessern, werden die Implantatoberflächen vom Hersteller speziell vorbehandelt. Das Implantat wird in das Knochenlager eingesetzt.
- Nach Einbringen des Implantats wird der Bereich wieder abgedeckt und vernäht. Die Zeit zum Einheilen beträgt für den Unterkiefer zirka drei Monate, für den Oberkiefer zirka vier bis sechs Monate. Bis zum Einsetzen des endgültigen Zahnersatzes erhält man einen provisorischen Zahnersatz.
- Nach der Einheilzeit wird das Implantat durch einen kleinen Schnitt durch das darüber liegende Gewebe wieder freigelegt. Nach zirka drei Wochen wird der Implantatpfosten gesetzt, auf den der Zahnersatz befestigt wird.
Bildnachweis:
MichelIsola/iStockphoto (oben)
choja/iStockphoto (unten)